Ausguck, Fernrohr, Ausloten und Periskop: Mit der Diagnostik dem Körper auf der Spur

Zur Erhöhung der diagnostischen Sicherheit bieten wir zur Unterstützung unserer vielfältigen, umfangreichen und jahrelangen medizinischen Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen der Kinder- und Jugendmedizin zahlreiche apparative und nicht-apparative Untersuchungsmethoden an. Ein Blick durch das Fernrohr zeigt Ihnen die diagnostischen Möglichkeiten Ihrer Kinderärzte in Geilenkirchen und Baesweiler:

  • Mittels Sonografie bzw. Ultraschall untersuchen wir das Gehirn, Bauchorgane, die Hüfte und andere Gelenke, Drüsen, Blutgefäße, verschiedene Körperregionen, das Herz, innere und äußere Geschlechtsorgane und vieles mehr.

  • Das EEG ist eine schmerzfreie Untersuchung zur Messung der elektrischen Aktivität des Gehirns. Dabei werden kleine Elektroden auf der Kopfhaut angebracht, die die Hirnströme aufzeichnen.

    Die Untersuchung hilft uns, die Funktion des Gehirns besser zu beurteilen – beispielsweise bei Verdacht auf Epilepsie, Anfallsereignisse, Bewusstseinsstörungen, Schlafauffälligkeiten oder bestimmten Entwicklungsproblemen.

    Das EEG ist für Kinder vollkommen ungefährlich und dauert in der Regel nur wenige Minuten. Während der Untersuchung kann Ihr Kind entspannt liegen, spielen oder – je nach Fragestellung – auch schlafen.

  • Wir leiten EKG-Untersuchungen in jeder Altersklasse ab und können so eine entsprechende Analyse der Herzerregung und ihrer wichtigsten Parameter durchführen. Im Rahmen sportmedizinischer Untersuchungen wird die Herzerregung auch unter Belastung abgeleitet.

  • Mit der Spirometrie untersuchen wir die Atemfunktionen, was uns im Hinblick auf zahlreiche Fragestellungen und Erkrankungen wichtige Informationen zu Diagnostik, Therapie und Leistungsfähigkeit gibt. 

  • Allergietestungen führen wir sowohl als Prick-Test auf der Haut als auch als RAST im Blut durch. Im Einzelfall kann auch eine Provokation in der Nase die entscheidenden Hinweise auf eine Allergie bringen. Entsprechend des Alters der Patienten und der medizinischen Fragestellung werden Art und Umfang der Testungen mit den Patienten und den Eltern abgesprochen.

  • Hörtestungen führen nur dann zu verwertbaren und sinnvollen Ergebnissen, wenn sie dem Alter und dem Entwicklungsstand der kleinen und großen Patienten angepasst sind. So stehen uns verschiedene Tests zur Verfügung, die altersentsprechend das Hörvermögen unserer Patienten überprüfen

  • Sehleistung und Veränderungen mit Kurz- oder Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung oder Schielen können im klassischen Sehtest oder mittels Licht-Foto-Analyse apparativ untersucht werden. Dabei erhalten wir reproduzierbare und zuverlässige Befunde im Sinne einer Screening-Untersuchung, die uns zeigen, ob eine weitergehende augenärztliche Vorstellung indiziert ist.

  • In bestimmten Situationen ist eine Intelligenztestung aus medizinischer bzw. entwicklungspädiatrischer Sicht notwendig. Diese Testung führen wir altersangepasst bei bestimmten Indikationen durch. Sie helfen uns, auffällige Entwicklungen unserer kleinen und größeren Patienten einzuordnen und entsprechend weitere Schritte einzuleiten. 

  • In gleichem Maße sind zu bestimmten Zeitpunkten der kindlichen Entwicklung Überprüfungen der mentalen, d.h. geistigen Entwicklung notwendig. Die Ergebnisse geben den Patienten, ihren Eltern und uns eine gewisse Sicherheit, dringende und wichtige Fragen zum Entwicklungsstand der Kinder zu beantworten. Dadurch ergeben sich in jedem Abschnitt der Kinder- und Jugendzeit wichtige Hinweise für perspektivische Entscheidungen.